15.09.               Pirna-Achter bleibt erstklassig

Am letzten Wochenende fand in Hamburg der finale Renntag der PRODYNA Ruder-Bundesliga statt. In einem packenden Saisonfinale schafften Pirnas Ruderer dort den Klassenerhalt, in wahrlich letzter Sekunde. Als Tabellen-Zwölfter und somit Abstiegskandidat reiste der Pirna-Achter nach Hamburg. Doch war die Mannschaft motiviert wie immer, den Rückstand von lediglich zwei Punkten wett zu machen und in Liga Eins weiter zu bestehen.
Dieser Druck war den Sachsen gerade in Zeitrennen anzumerken. In einem guten, aber dennoch verhaltenem Rennen fuhr das Team auf Platz zehn. Damit trafen die Mannschaft im Achtelfinale auf die Lokalmatadoren von Lombardium Hamburg. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen unterlagen die Pirnaer nur um Haaresbreite. Aber als schnellster Zweitplatzierter der Achtelfinals, konnte sich das Team als „Lucky-Loser“ für die Top-Acht qualifizieren. „Da liegen die Nerven erst einmal blank. Man hat nicht gewonnen und weiß einfach nicht, ob man nun weiter ist oder nicht. Aber das war schon ein richtig gutes Rennen.“, erklärt Christopher Gey.
Im Viertelfinale gegen den späteren Ligachampion aus Krefeld gab es für die Elbstädter nichts zu holen. Mit einem deutlichen Rückstand verlor die Mannschaft und musste im Halbfinale noch einmal gegen Lombardium Hamburg antreten. Mit einem Sieg in diesem Rennen könnten die Pirnaer den Klassenerhalt perfekt machen. Genau wie im Achtelfinale war es ein sehr enges Rennen, doch auch hier musste sich die CANALETTO-Crew geschlagen geben und weiter um den um den Nichtabstieg bangen.

Die Finalrunde war für den Pirna-Achter ein wahrer Krimi. Der direkte Tabellennachbar aus Hannover war in die Finals um die Plätze neun und zehn eingezogen, Pirna in die Finals um die Plätze sieben und acht. Glücklicherweise verloren die Hannoveraner ihr Finale. Damit war Pirnas letzte Chance zum Klassenerhalt ein Sieg im Finale und Somit Tagesplatz sieben. In Diesem Rennen stand dem Pirna-Achter kein anderer als der Münster-Achter gegenüber. Mit diesem lieferten sich die Sachsen schon während der Saison einige packende Duelle.
Mit über 50 Schlägen in der Minute legten sich die Pirnaer in die Riemen. Im Ziel war mit bloßem Auge kein Sieger auszumachen. Doch dann das erlösende Ergebnis aus dem Zielturm: Der Sieger….Der Pirna-Achter! Damit schafft die Mannschaft neben dem Klassenerhalt auch noch ihre Saisonbestleistung.
„Das war Erlösung pur. Ich habe keine Ahnung wie es den Jungs im Boot ging, aber es war pure Nervensache das ganze von außen zu beobachten. Aber man hat in diesem letzten Rennen den Willen der Mannschaft förmlich gespürt.“, erläutert der sichtlich erleichterte Trainer Olaf Hanus.
Der Pirna-Achter bleibt also erstklassig. Dennoch ist die Saison für die Mannschaft noch nicht vorbei. Am 27. September finden in Eilenburg die Sachsenmeisterschaften statt. Dort wollen sich die Pirnaer die Krone des Sachsenmeisters zurück holen: „Es gilt jetzt den schnellen Wechsel von der Sprintstrecke auf die 1000 Meter Distanz zu finden. Im letzen Jahr ist und das nicht so gut gelungen und wir mussten den Titel an unsere Sportfreunde aus Wurzen abgeben. Auch wenn unsere Mannschaften aufgrund der gemeinsamen Jahre im Achter eine sehr gute Freundschaft verbindet, wollen wir das nicht auf uns sitzen lassen.“, erläutert Hanus.
Der Wurzen-Achter konnte in Hamburg seinen Aufstieg in Liga eins feiern. Damit treffen in Eilenburg zwei Erstliga Teams aufeinander, welche sich bestens kennen und sich ein hartes Rennen liefern werden. 

  

07.09.              Pirna-Achter hat Nicht-Abstieg fest im Blick

Am kommenden Wochenende steht für den Pirna-Achter das Saisonfinale der PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL) in Hamburg auf dem Programm. Dabei haben die Recken den Nicht-Abstieg fest im Visier, fehlen der Mannschaft doch nur zwei Punkte auf den Nichtabstiegsplatz.
Es war keine leichte Saison für das Team von Trainer Olaf Hanus. Die Mannschaft musste sich neu formieren und aufgrund von veränderten Arbeitsumständen kam das Team meist nur am Wochenende zu gemeinsamen Ausfahrten. Trotz allem waren die Trainingsergebnisse für den Trainer zufrieden stellend, nur wollten sich die guten Ergebnisse an den Wettkampftagen nicht richtig einstellen. „Es wird auf jeden Fall ein großer Teil nervlich bedingt gewesen sein. Die letzte Saison war so super, da hat man einfach hohe Ansprüche an sich selbst. Wenn man dann merkt, dass man diese nicht so richtig erfüllen kann, dann wird man im Kopf einfach fest. Ich glaube, dass uns diese Lockerheit gerade zum Anfang der Saison gefehlt hat.“, so der Trainer.
Doch in Hamburg wird sich die gesamte Mannschaft noch einmal in die Riemen legen und alles für den Klassenerhalt geben. In den vergangenen Jahren war Hamburg immer die Paradestrecke der Pirnaer. Durch die besonders kurze Strecke von gerade einmal 270m haben die startschnellen Pirnaer eine sehr gute Chance ihre Ziele zu erreichen.
„Es wird auf keinen Fall leicht werden, dazu ist die erste Liga viel zu eng beieinander. Aber Ich denke, dass wir uns definitiv als eines der startschnellsten Teams der Liga bezeichnen können. Gerade diese Stärke wird uns in Hamburg von Nutzen sein und am Ende stehen wir hoffentlich weiterhin in Liga eins.“, erläutert der Bugmann Gregor Pfitzner.

 

21.07.               Aufwärtstrend für Pirna-Achter

Am vergangenen Wochenende stand für dem Pirna-Achter wieder eine weite Reise bevor. Auf dem Aasee in Münster fand der dritte Renntag der PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL) statt. Für die CANALETTO Crew ging es dort um wichtige Punkte zum verlassen der Abstiegsränge.

Mit einem vierten Platz beim Vienna Night Row vor 4 Wochen konnte die Mannschaft eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein tanken. Dazu ergriff Trainer Olaf Hanus noch drastische Maßnahmen in der Besetzung der Mannschaft. Da nach Aussage des Trainers zu wenig Druck aus dem Mittelschiff kam, wurde der langjährige Schlagmann Christopher Gey in den Maschinenraum gesetzt. „Wir mussten einfach etwas verändern. Es wirkte teilweise so, als würde in der Mitte der Strecke der Druck fehlen. Christopher ist einer der physisch stärksten der Mannschaft. Leider ist er arbeitstechnisch in Ingolstadt tätig wodurch er nicht sehr oft in Pirna ist, aber die Mannschaft muss sich an den Schlagmann gewöhnen und das war damit nur selten möglich. Insofern musste die Schlagposition neu besetzt werden und Christopher in die Kraftabteilung des Bootes.“, erläutert der Trainer. Dafür übernahm Georg Heidenreich die Position des Schlagmannes. „Georg ist unter der Woche immer vor Ort und hat auch zu Beginn der Saison als Ersatz für Christopher fungiert. Er hatte dieses Jahr einfach mehr Kilometer auf der Nummer 8 in den Beinen und damit bot er sich für die Position natürlich an.“

Und diese Veränderung sollte Erfolg bringen. Bereits im Zeitlauf lieferte der Pirna-Achter ein passables Rennen ab und belegte Platz neun. Damit mussten die Sachsen im Achtelfinale gegen den Meister aus Krefeld und des Dole-Achter Hamburg antreten. In einem bärenstarken Rennen konnte der Pirna-Achter sogar an Krefeld dran bleiben und sich auf den zweiten Platz fahren. Damit zog das Team in die Runden um die Plätz eins bis acht ein. „Da ist für uns alle erst einmal eine riesen Last abgefallen. Endlich in dem Bereich in den wir von Anfang an hineinfahren wollten.“, so Bugmann Gregor Pfitzner. Das Viertelfinale sollte ein harter Brocken werden. Dort traf der Pirna-Achter auf den Tabellenführer aus Frankfurt, den Emscher Hammer und den Münster Achter. Allerdings unterlief der Mannschaft gleich beim Start ein technischer Fehler, wodurch das Boot fast komplett zum Stillstand kam. Zwar arbeitete sich die Mannschaft an das Feld wieder heran, aber dennoch reichte es nur für einen knappen vierten Platz. „Das war schon etwas ärgerlich. Bis auf den Krebs am Start, war das vielleicht unser bestes Rennen.“, so Alterspräsident Henri Mierzwa. Dennoch war die Stimmung in der Mannschaft ungetrübt. Nach einem kurzen Wechsel in der Besetzung ging es im Halbfinale gegen das Team Lombardium Hamburg aufs Wasser. Aber auch hier mussten die Pirnaer den Kürzeren ziehen. Im Finale um die Plätze sieben und acht trafen die Pirnaer auf die Heimmannschaft aus Münster. In diesem Rennen feierte der jüngste im Pirna-Achter, Willy Holtermann, sein RBL Debut. Ebenfalls konnte Erik Petri seine Rückkehr in den Pirna-Achter feiern. In diesem Rennen merkte man die Wechsel in der Mannschaft. Auch wenn es eine technisch sauberes Rudern war, musste man den Münster Achter ziehen lassen. Damit belegt der Pirna-Achter Platz acht. Den Tagessieg in der ersten Männerliga holte sich der Krefelder Ruderclub. Ein ebenfalls erfreuliches Ergebnis war der Tagessieg des Wurzen-Achters in Liga zwei.

In der Tabelle kann sich die Mannschaft damit noch nicht verbessern, aber den Abstand zu einem Nicht-Abstiegs-Platz verringern. „Es ist eine mehr als deutliche Steigerung zu Hannover zu sehen. Wenn man sich einmal die Zeiten aus dem Time Trial ansieht, erkennt man wie eng es in Liga eins zugeht. Zwischen Platz drei und neun liegt nicht einmal eine Sekunde Zeitunterschied. Wir haben endlich unseren Rhythmus gefunden und werden bei den nächsten Renntagen noch einmal richtig angreifen.“, erklärt Olaf Hanus. Der nächste Renntag wird für den Pirna-Achter nahezu ein Heimspiel. Dieser wir in Leipzig stattfinden und bereits jetzt haben zahlreiche Vereinsmitglieder und Fans ihr Unterstützung zugesagt. Der Pirna-Achter lädt jeden Interessierten zu einem Besuch der Leipziger Innenstadt am 15.8. ein. Dort wird das Team vom Pirnaer Ruderverein die Farben ihrer Heimatstadt wieder hoch halten und kräftig in die Riemen greifen.

  

15.06.               Pirna-Achter mit enttäuschendem Ergebnis in Hannover

Im Sport werden viele Geschichten geschrieben und so weiss auch jeder Sportler, dass diese nicht immer positiv sein müssen. Die letzten beiden Jahre waren für den Pirna-Achter im positiven Sinne prägend. Doch in dieser Saison will im Paradeboot von Pirnas Ruderern nichts so richtig laufen. Beim zweiten Renntag der PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL) in Hannover mussten die Athleten einen weiteren, herben Dämpfer einstecken- Platz 13.
Eigentlich standen die Zeichen vor dem Renntag wieder sehr gut. Die Mannschaft hatte den enttäuschenden Saisonstart in Frankfurt verdaut und im Training durchweg positive Ergebnisse gezeigt. Auch das Abschlusstraining auf dem Maschsee in Hannover lief sehr gut. Doch im Zeitlauf schien bei den Athleten ein Schalter umgelegt. Gegen den Dole-Achter fand sich die Mannschaft überhaupt nicht und fuhr die langsamste Zeit des Zeitlaufs. Ratlosigkeit bei den Aktiven: „Wir wussten absolut nicht was da los war. Wir haben das Boot nicht angeschoben, haben keinen Rhythmus gefunden. Beim wachrudern war alles super. Auch die schnellen Schläge beim einfahren liefen richtig gut.“, erklärt der ratlose Schlagmann Christopher Gey.
Im Achtelfinale fand die Mannschaft zwar etwas besser zusammen, musste sich dennoch kanpp den Booten aus Hamburg, Hannover und Rüdersdorf geschlagen geben. Dennoch war mit diesem Rennen wenigstens ein kleiner Aufwärtstrend zu verzeichnen, da sich der Rhythmus im Boot verbessert hatte.

Das dritte Rennen des Tages bestritten die Ruderer von der Oberelbe gegen die Pred8oars aus Bonn und den TK-Achter aus Dresden. Dabei belegte der Pirna-Achter Platz zwei und traf somit im Halbfinale auf den Neusser Männerachter. Leider zogen die Pirnaer auch hier den Kürzeren und trafen in einem reinen Ostfinale auf Rüdersdorf und Dresden. Hier nahm die Mannschaft noch alle Kräfte zusammen. In einem hart umgkämpften Finale wurde der Pirna-Achter auch hier Zweiter und somit 13. des Renntages. „Das Ergebnis ist für uns nicht akzeptabel. Wir haben ganz klar das Mittelfeld als Ziel definiert und nicht den Vorletzten Platz. Ich kann jetzt noch keine Aussage treffen, woran es gelegen hat. Es sind definitv keine physischen Probleme. Dazu sind die Ergometerwerte der Mannschaft zu gut. Ob es nun eine reine Kopfsache oder fehlende Mannschaftskilometer sind ist fraglich. Wir haben im Training eigentlich gesehen dass es geht.“, so Trainer Olaf Hanus. In den nächsten Wochen wird der Pirna-Achter weiter trainieren. Der nächste RBL-Renntag wird am 18. Juli in Münster statt finden. „Bis dahin haben wir noch einiges zu tun.“, so der Trainer. „Wir werden am 27. Juni zum Nachtsprint in Wien antreten. Dort haben wir nicht so einen Druck wie in der Bundesliga. Vielleicht finden wir dort unsere Lockerheit wieder und können somit Selbstbewusstsein für den nächsten Renntag tanken.“

 

11.06.                Pirna-Achter reist mit neuem Mut nach Hannover

Am kommenden Wochenende findet in Hannover der zweite Renntag der PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL) statt. Dort möchte der Pirna-Achter seinen verkorksten Start in die Saison wettmachen.
Vor gut drei Wochen fiel in der Mainmetropole Frankfurt der Startschuss zur Ligasaison 2015. Pirnas Ruderer mussten sich bei diesem mit einem ernüchternden 11. Platz zufrieden geben. Doch wer die Recken von der Oberelbe kennt, weiß dass aufgeben nicht in der Natur des Pirna-Achters liegt. Mit einem nochmals veränderten Trainingsplan und teilweise subtropischen Trainingstemperaturen quälten sich die Athleten über die Elbe.
Der Trainer ist mit der Mannschaftseinstellung und den Trainingsergebnis zufrieden und blickt sehr optimistisch in Richtung Hannover. „Es war in der ersten Woche nach Frankfurt schwer sofort wieder Motivation in die Mannschaft zu bekommen, da das Ergebnis auf dem Main doch ein sehr herber Dämpfer war. Aber die Jungs haben sich wieder super zusammen gefunden und auch ihre allseits bekannte Lockerheit zurück erlangt. Ich denke, wenn wir in Hannover genauso auftreten, wird ein besseres Ergebnis kein Problem für uns werden.“, erläutert Olaf Hanus.
Zur Verstärkung rückt nun auch der ehemalige Kaderathlet André Sieber mit in das Boot, um ordentlich Vortrieb aus dem Mittelschiff zu bringen. André beendete vor zwei Wochen seine Karriere im Leistungssport und wird nun seine Heimmannschaft unterstützen: „Das ist doch selbstverständlich, dass ich, nun da ich die Zeit habe, mich in den Pirna-Achter mit einbringe. Auch wenn ich die letzten Jahre wenig im Verein zugegen war, bleibt Pirna mein Heimatverein. Über 15 Jahre rudern für Rot-Gelb verbindet schon und es ist super, dass das Vorzeigeboot des Pirnaer Rudervereins in den letzten Jahren einen so grandiosen Weg gegangen ist.“
Man darf also gespannt sein, was der Pirna-Achter in Hannover leisten wird. Die Mannschaft weiß, dass sie mehr leisten kann und das wird sie auf dem Maschsee auch zeigen.

 

19.05                  Pirna-Achter startet mit Platz 11 in die Bundesliga-Saison

Am vergangenem Samstag viel in Frankfurt am Main der Startschuss für die neue Saison der PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL). Der Erfolgsachter vom Pirnaer Ruderverein ging dabei zu seiner mittlerweile vierten Erstligasaison an den Start.
Die Vorbereitungen auf den ersten RBL-Renntag waren geprägt von vielen schweißtreibenden Wochenenden, an welchen der Pirna-Achter hauptsächlich trainierte. Durch Umstellungen in der Mannschaftskonstellation war es anfangs schwierig für das Team den richtigen Rhythmus in das Boots zu bringen. Doch nach und nach fand sich die Mannschaft zusammen und ging sehr optimistisch in das Renngeschehen.
Zum Zeitlauf trafen die Elbstädter sofort auf einen großen Rivalen aus dem Vorjahr, den Münster-Achter. Auch wenn das Wetter den Pirnaern in die Hände spielte, mussten sie sich leider geschlagen geben und fanden sich nach dem Time Trial auf Platz 11 wieder. „Wir sind am Start sehr gut rausgefahren, haben allerdings über den Mittelteil nicht richtig zusammen gefunden. Dadurch war das Boot sehr instabil und wir konnten das Boot nicht genügend anschieben, um die Startgeschwindigkeit mit ins Ziel zu nehmen.“, analysiert Teamkapitän Stefan Schaaf das erste Rennen.

Dennoch war mit diesem Ergebnis noch nichts entschieden, da die Zeiten in Liga eins sehr dicht beieinander lagen. Zwischen Platz 4 und Platz 11 war nicht einmal eine Sekunde Zeitunterschied. Im Achtelfinale mussten sich die Mannen um Trainer Olaf Hanus dem Emscher-Hammer stellen. Auch hier gelang es der Mannschaft das Boot gut anzuschieben und man lag wieder bis zur Streckenhälfte vorn, was dann passierte konnte sich auch der Alterspräsident im Boot, Henry Mierzwa nicht erklären: „Es war als würde das Boot auf einmal stehen bleiben. Wir lagen deutlich vorn. Ich weiss nicht, ob uns einfach die Nerven durchgegangen sind, aber wir sind komplett auseinander gefallen.“ Mit dieser ernüchternden Niederlage ging es für den Pirna-Achter um die Plätze 10-14.
Im Viertelfinale traf die CANALETTO-Crew auf die Nachbarmannschaft aus Dresden. Dort setzte sich die Mannschaft in einem umkämpften Rennen durch und zog somit in die Halbfinals um die Plätze 9-12 ein.
Nach einer langen Nachmittags-Pause und einem mannschaftlichen Wechsel ging es für Pirna im Halbfinale, gegen Hannover ran. Auch wenn das Rennen technisch sauberer war als die vorangegangenen, musste man auch hier eine Niederlage hinnehmen. Im Finale um die Plätze 11 und 12 konnte das Boot aus Bonn in einem letzten Kraftakt bezwungen werden.
Somit steht der Pirna-Achter nach dem ersten RBL-Renntag auf einem ernüchternden elften Tabellenplatz. Die Mannschaft, aber auch Trainer Olaf Hanus sind etwas ratlos, da man keine richtigen Gründe für Leistung findet. „Ich weiss nicht, was gerade in den ersten drei Rennen schief gelaufen ist. Die Wetterbedingungen haben uns eigentlich voll in die Karten gespielt. Wellen und Gegenwind hatten wir in den Trainingslagern auf der Elbe mehr als genug und seltsamerweise lief das Boot da richtig gut. Ob es die Nerven waren oder etwas anderes, müssen wir in aller Ruhe analysieren. Fakt ist, dass dieses Ergebnis nicht unserer Leistungsfähigkeit entspricht. Zwar werden wir den dritten Platz vom Vorjahr nicht halten können, aber ein Platz in den Top Acht ist auf jeden Fall möglich und unser erklärtes Ziel.“, so Hanus nach dem Renntag.
Die nächste Station der RBL wird am 13.Juni auf dem Maschsee in Hannover sein. Bis dahin werden die Recken von der Oberelbe weiter hart trainieren und alles daran setzen in Hannover fit zu sein und das erklärte Ziel der Top Acht zu erreichen. Foto: (Copyright: Alexander Pischke/Prodyna Ruder-Bundesliga)

  

19.04          Pirna-Achter 2015 wieder als reiner Vereinsachter unterwegs

Es waren zwei furiose Jahre für den Pirna-Achter. Ende 2013 dachte man schon, dass die Saison nicht besser hätte laufen können. Mit Platz sechs in der Tabelle von Deutschlands besten Sprintteams und einer Medaille am letzten Renntag, konnte das Vorjahresergebnis noch einmal verbessert werden. Was 2014 geschah hätte am Anfang des Jahres noch keiner gedacht. Platz drei in der PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL) und Platz sechs in der Rowing-Championsleague. Eine Saison, wie sie der Pirna-Achter noch nicht erlebt hat. Mit tatkräftiger Unterstützung von der Wurzener Rudervereinigung konnte unter Trainer Olaf Hanus eine schlagkräftige Truppe formiert werden, die sich zu den besten Sprintteams in Europa zählen konnte.
Doch in diesem Jahr stehen dem Pirna-Achter einige Neuerungen bevor. Die drastischste dabei ist, dass die CANALETTO ohne die Kräfte aus Wurzen auskommen muss und wieder einen reinen Vereinsachter aus Pirna fährt. Die Wurzener Rudervereinigung wird ihren eigenen Weg gehen und selber mit einem eigenen Achter in der zweiten Bundesliga starten.
„Es ist natürlich sehr schade, eine so starke Truppe auseinander zu reißen. Aber wir können es den Jungs nicht verübeln. Schließlich wollen sie auch die Farben ihres Heimatvereins hochhalten.“, so Trainer Olaf Hanus.

Neuerungen in der Trainingsstruktur
Aufgrund zahlreicher beruflicher und persönlicher Veränderungen einiger Mannschaftsmitglieder, stand bis kurz vor Weihnachten die Frage im Raum, ob der Pirna-Achter überhaupt in der Bundesliga starten würde. Doch nach einer langen Zusammenkunft stand fest: Der Pirna-Achter hält auch 2015 die Farben Pirnas auf den Regattaplätzen der Republik hoch.
Durch die beruflichen Veränderungen wird der Achter allerdings ein Ferntrainingsboot werden. Das bedeutet, dass die Mannschaftsmitglieder unter Woche selbstständig trainieren und die Mannschaft an festgesetzten Wochenenden zu intensiven Trainingslagern auf dem Wasser zusammen kommt. Dies hat leider zum Nachteil, dass den Athleten einige, so wichtige Wasserkilometer fehlen werden.

Alte Kräfte und junges Blut kommen wieder zusammen
Dennoch kann der Trainer wieder auf einen starken Kader zurückgreifen. Dabei gelang es, den „Alterspräsidenten“ des Pirna-Achters, Henry Mierzwa, wieder ins aktive Bundesligageschehen zurückzuholen. Ebenso konnte Anton Wende als Wiedereinsteiger für die Trainingsgruppe gewonnen werden. Aber auch „Neulinge“ stehen dem Pirna-Achter zur Verfügung. So rücken Willi Holtermann, Paul Hussek und Florian Ritschel ins Boot nach. Diese drei waren im vergangenen Jahr Trainingspartner der Stammmannschaft und hatten auf verschiedenen Regatten bereits Einsätze.
„Die Herausforderung wird diesmal sein, wieder eine so geschlossene Rudertechnik wie im Vorjahr ins Boot zu bekommen. Das war im letzten Jahr relativ einfach, da sich die Zusammensetzung zu 2013 kaum verändert hatte. Diesmal ist die Mannschaft in dieser Konstellation nicht eingefahren. Zwar sind wir alle zusammen schon einige Trainingskilometer gefahren, aber eben noch keine Wettkämpfe.“, analysiert Trainer Hanus die Mannschaft. Somit wird das Frühjahr der Pirnaer Jungs von langen Technikeinheiten geprägt sein. Der erste Wettkampf der CANALETTO-Crew wird am 11. April bei der Langstrecke in Passau stattfinden. Danach heißt es: Fit werden für PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL). Diese wird am 16. Mai in Frankfurt am Main starten.

Mittelfeld fest im Blick
Auch wenn das Ergebnis aus dem letzten Jahr für sich spricht, so sehen sich die Elbstädter auf keinerlei in einer Favoritenrolle, wie Mannschaftskapitän Stefan Schaaf erklärt: „ Wir müssen uns dieses Jahr erst wieder finden. Die Vergangenheit hat uns gezeigt, dass es schwer ist, in nur einem Frühjahr eine Mannschaft zu formen, die an der Spitze der RBL mitrudern kann.“ Dennoch wollen die Recken vom Pirna-Achter im guten Mittelfeld mitmischen.
Man darf also wieder gespannt sein, was die „Gute-Laune-Truppe“ aus Pirna in diesem Jahr auf die Beine stellt. Darauf einen Riemen- und Dollen- Bruch! 

 

01.03           Pirna-Achter bei der Sportlerwahl

Neben der Suche nach den Jugendsportlern des Jahres 2014 haben der Kreissportbund Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und die Sächsische Zeitung (SZ) nun auch die Umfrage nach den Sportlern des Jahres 2014 gestartet.

11 Mannschaften, 10 Sportlerinnen und 10 Sportler aus 23 Vereinen und 19 Sportarten stehen zur Wahl. Mit dabei ist der Pirna-Achter des PRV, der in der vergangenen Saison den 3. Platz in der 1. Ruderbundesliga belegte. Getippt werden kann bis zum 16.03.2015 auf den Stimmzetteln der SZ und/oder online. Gekürt werden die Sieger und Platzierten bei der Sportgala am 21.03.2015 in der Saubachtalhalle Wilsdruff.

Hier der link zur Abstimmung des Kreissportbundes

08.02         JA zur RBL 2015

Der Pirna-Achter startet auch 2015 wieder mit bei der Ruder Bundesliga. In diesem Jahr wird sich für uns viel ändern: einerseits sind wir wieder ein reiner Pirna-Achter ohne Wurzen und andererseits hat sich die Mannschaft durch Neuzugänge verjüngt, auch  einige alte Hasen sind wieder mit dabei. Lasst Euch Überraschen, in Kürze folgt mehr dazu.